Eigentlich schien alles so langsam loszugehen. Die Einleitgenehmigung vom Abwasserzweckverband ist schon lange da, das Angebot von Trinkwasser jetzt auch. Fehlte nur noch der Strom. Also habe ich mal versucht die Stadtwerke zu erreichen. NIX. Da aber unserer Elektriker einen persönlichen Draht zu dem Netzmeister hat, hat er dann einmal nachgehakt. Das Ergebnis ist weniger berauschend. Zwar haben wir von den Stadtwerken einen Erschließungsnachweis bekommen (den brauchten wir für den Bauantrag), der sagt aber nur dass ein Stromanschluss möglich ist und nicht wie er möglich ist. Wie sich rausstellte, ist es für die Stadtwerke total neu, das auf knapp 40000 m² 4 Eigenheime entstehen und nicht nur eins. Das bedeutet, die bereits vorhandene Leitung ist an der Kapazitätsgrenze und kann dann keines der Neubauten mehr aufnehmen. Der Netzmeister muss nun erstmal eine neue Stromtrasse bei der Stadt beantragen. Mit Ausführung war die erste zeitliche Kalkulation 6 Monate. Erst dann können wir Strom bekommen. 6 Monate ?! Da wollten wir schon im Haus wohnen! Erschließung von Abwasser und Trinkwasser könnte zwar bereits erfolgen aber spät. nach den 6 Monaten müsste alles wieder aufgerissen werden. Schockzustand - zumind. bei mir.
Nach vielen Diskussionen, Telefonaten und ein paar Verzweiflungstränen meinerseits trifft sich nun Robert morgen mit dem Netzmeister, der ausführenden Tiefbaufirma, unserem Tiefbauer und unserem Nachbarn. Wir hoffen es kann da eine zeitnahe und noch bezahlbare Lösung gefunden werden. Denn nicht nur der geplante Trinkwasseranschluss soll bereits doppelt so viel kosten, sondern aufgrund der Auslastung der aktuellen Stromtrasse wird der Baustrom anstatt 300€ zwischen 3000 und 4000€ kosten...oh gott!
Aber unser Elektriker hatte jetzt die Idee unsere Nachbarn anzuzapfen während der Bauzeit. Selbstverständlich mit Zwischenzähler. Wir werden am Wochenende mal ganz lieb anfragen. Das wäre ein eingermaßen versöhnliches Ende.
Aber ich weiß jetzt warum in vielen Foren und Büchern davon gesprochen am besten ein bereits erschlossenes Grundstück zu kaufen.
Mittwoch, 8. Juni 2016
Kommt die Baugenehmigung noch vor Juli?
Letzte Woche habe ich neugierigerweise schon einmal bei unserer Bearbeiterin im Bauamt nachgefragt, ob alles seinen Gang geht oder schon etwas aufgefallen ist um was wir uns bereits jetzt schon kümmern können. Sie meinte alles sei in Ordnung, man warte nur noch auf die Rückmeldung vom Denkmalschutz und sie will dort auch gleich mal nachfragen. Klingt alles nach einer Baugenehmigung vor Ablauf der 3 Monate. Yipiee!
Bis dahin pflegen wir unser Grundstück/Garten und konnten bereits erste Erdbeeren und Salate ernten.
Bis dahin pflegen wir unser Grundstück/Garten und konnten bereits erste Erdbeeren und Salate ernten.
Donnerstag, 26. Mai 2016
Zaun
Lange haben wir überlegt wie wir am günstigsten einen naturbelassenen Zaun kaufen/bauen können. Viele Stunden haben wir daher im Internet verbracht. Am günstigsten ist wohl der gute alte Maschendrahtzaun - fällt für uns aber eigentlich raus, denn bei unseren ca. 130m Zaun ist das dann auch nicht mehr sooo günstig und außerdem nicht Natur und schon gar nicht schön. Mein Liebster hat dann bei Pinterest (glaube ich zumind.) einen geflochtenen Weidenzaun entdeckt. Ein Traum - den wollen wir haben. Googelt man hier aber mal die Preise wird einem schlecht. Also ist selber machen angesagt. Aber wo bekommt man Kopfweide in den Massen günstig her? Eine Rute kann je nach Größe zwischen 1 und 5 € kosten. Klingt nicht viel, aber wir brauchen eben eine Menge.
Da kommt uns mal wieder Roberts Beruf zu gute. Die Eltern eines der Kinder haben Kopfweide im Garten. Wir können gerne vorbeikommen und "ernten". So haben wir bereits im März eine riesige Fuhre mit unserem kleinem Kia abgeholt.
Ein paar Tage begannen wir auch mit dem Stecken, dass dauerte eine Weile und weil ich wegen der Arbeit nicht immer zu Hause bin, musste Robert mit seinem Papa und seinem bestem Freund etappenweise alleine weitermachen. Auch Nachschub musste geholt werden, die Menge auf dem Bild reichte nicht einmal für 60m. Denn aller 20 cm wurden jeweils zwei Weidenruten über Kreuz schräg in die Erde gesteckt - ca. 30 cm tief. Diese Löcher müssen natürlich vorher noch vorgebohrt werden.
Mittlerweile ist alles gesteckt und zum Glück auch zu 95% angewachsen. Das Verflechten und Verdrahten hat mich dann ebenfalls Tage gekostet. Naturmaterialien sind halt nicht immer einfach zu bändigen. Im Übrigen: Wir haben selbstverständlich unsere Nachbarn vorher um Erlaubnis gefragt, denn so ein Weidezaun sieht nicht nur schön aus, sondern macht ne Menge Arbeit.
Einen Nachteil hat das ganze schon (zumind. für Perfektionisten). Es ist halt Natur und die wächst wie es ihr gefällt, daher ist der Zaun aktuell noch unterschiedlich hoch und leicht gewellt. Um das ganze im Zaum zu behalten, haben wir aller 3m eine dicke Weide senkrecht in die Erde gesteckt.
Wer auch Interesse an so einem Zaun oder überhaupt an Weide hat, kann sich dann die nächsten Jahre gerne bei uns melden. Verschneiden müssen wir den Zaun eh und es wäre einfach zu Schade etwas davon wegzuschmeißen.
Da kommt uns mal wieder Roberts Beruf zu gute. Die Eltern eines der Kinder haben Kopfweide im Garten. Wir können gerne vorbeikommen und "ernten". So haben wir bereits im März eine riesige Fuhre mit unserem kleinem Kia abgeholt.
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| Robert hatte keine Platz mehr und musste laufen. |
Mittlerweile ist alles gesteckt und zum Glück auch zu 95% angewachsen. Das Verflechten und Verdrahten hat mich dann ebenfalls Tage gekostet. Naturmaterialien sind halt nicht immer einfach zu bändigen. Im Übrigen: Wir haben selbstverständlich unsere Nachbarn vorher um Erlaubnis gefragt, denn so ein Weidezaun sieht nicht nur schön aus, sondern macht ne Menge Arbeit.
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| Mit 66m der größte Abschnitt |
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| Hier sieht man mal so eine Welle |
Sonntag, 22. Mai 2016
Bodengutachten II
Am vergangenen Freitag hatte ich das Glück, dass ich gerade
auf dem Grundstück war, als bei unseren zukünftigen Nachbarn der Bodengutachter
kam. Spitzentiming wie ich finde. Bei unseren Bohrungen im Februar konnten wir
leider nicht vor Ort sein. So nutzte ich die Chance und unterbrach mein
Rasenmähen für ein paar Fotos und Fragen.
Mit Hilfe eines Kompressors wird also ein Stahlrohr Stück
für Stück in die Erde getrieben. Einmal 5 Meter tief als eigentliche Bohrung,
dann noch einmal 3 Meter tief an der gegenüberliegenden Seite als Bestätigung
und als letzte eine Bohrung, die die Tragfähigkeit beurteilen soll. Dabei wird
ebenfalls eine Stahlstange in den Boden gerammt. Allerdings nicht langsam
sondern hier schlägt eine Maschine wiederholt auf die Stange und es wird
gezählt wie viele Schläge für 10 cm Eindringtiefe benötigt werden. Je mehr
Schläge desto mehr Tragfähigkeit – logisch.
Nebenbei haben die Mitarbeiter auch einige Anekdoten
erzählt. Einmal bricht beim rausziehen die Stahlstange ab, ein anderes Mal wird
ein alter Teich, der nur zugeschüttet wurde, gefunden. Auch waren einige
Horrorgeschichten dabei. Da bin echt noch einmal erleichtert über unser
Ergebnis.
Im Übrigen geht jeder Bodenuntersuchung eine Recherche
voraus. Wie sieht die Vergangenheit aus? Stand hier schon einmal ein Gebäude?
Wenn ja welches? usw. So weiß der Gutachter schon im Voraus was er zu erwarten
hat und falls dies dann nicht eintrifft, wird auch gerne eine Bohrung mehr
vorgenommen. Zur Sicherheit.
Bei unseren Nachbarn scheint soweit auch alles in Ordnung zu
sein. Nur wurde wieder festgestellt, dass man hier wohl besser ohne Keller
baut. (Das wurde ja auch schon bei uns und unserem anderem Nachbarn festgestellt)
Sonntag, 1. Mai 2016
Wenn nur alles so schnell gehen würde!
Kaum ist der Erschließungsantrag beim Abwasserzweckverband eingereicht, erhalten wir nach nur 7! Werktagen die Einleitgenehmigung. Der Auftrag zur Erschließung wurde sogar bereits an die zuständige Firma erteilt. Ich hoffe Trinkwasser und Strom gehen genauso schnell. So müsste man auf der öffentlichen Seite nur einmal aufschachten.
Zeitgleich haben wir aber auch die Rechnung vom Notar bekommen. Mit den geschätzten 2% kommen wir recht gut hin. Dennoch hätte man hier auch gerne länger warten können ;-)
Zeitgleich haben wir aber auch die Rechnung vom Notar bekommen. Mit den geschätzten 2% kommen wir recht gut hin. Dennoch hätte man hier auch gerne länger warten können ;-)
Kaufvertrag/ Bauantrag/ Hausnummer
Endlich...am 26.04. war es soweit: Wir waren beim Notar und haben den Grundstückskaufvertrag unterzeichnet. Bis hierhin war es ein langer Weg. Vor allem bei der Finanzierung mussten wir schon einige Nerven lassen. Aber das erzähle ich mal wenn ich ganz viel Muße dazu habe.
Zum Thema Bauantrag gibt es nur soweit etwas neues, dass dieser seit dem 19.04. vollständig vorliegt und bis Juli wird uns eine Entscheidung versprochen. Wir haben aber die Hoffnung, das es vielleicht etwas schnell geht. Robert war ja schließlich schon so leichtsinnig und hat auf Arbeit auf einem Umzug in den Herbstferien gewettet. Ein ganz schön sportlicher Zeitplan.
Vor ca. 10 Tagen truddelte auch endlich unsere Hausnummer ein. Wir wohnen also bald in der:
Zum Thema Bauantrag gibt es nur soweit etwas neues, dass dieser seit dem 19.04. vollständig vorliegt und bis Juli wird uns eine Entscheidung versprochen. Wir haben aber die Hoffnung, das es vielleicht etwas schnell geht. Robert war ja schließlich schon so leichtsinnig und hat auf Arbeit auf einem Umzug in den Herbstferien gewettet. Ein ganz schön sportlicher Zeitplan.
Vor ca. 10 Tagen truddelte auch endlich unsere Hausnummer ein. Wir wohnen also bald in der:
106
Die Zuteilung der Hausnummer gibt auch endlich den Startschluss für die Beantragung der Erschließung bei den öffentlichen Ämtern. Diese benötigen dafür nämlich unbedingt eine vollständige Anschrift.
Mittwoch, 13. April 2016
Bauantrag
Endlich haben wir alles zusammen und konnten bereits letzten Freitag unseren Bauantrag einreichen. Die noch fehlende Flurkarte kam heute von unserem Vermesser per Post und wir haben sie gleich persönlich nachgereicht. Nun liegt alles vor und die (möglichen) 3 Monate laufen. Wir drücken uns selber die Daumen, dass es nicht so lange dauert.
Ansonsten hat unser Auto jetzt für 200€ eine Anhängerkupplung bekommen und ist somit jetzt baubereit. Ich finde es steht ihm.
Dienstag, 5. April 2016
Gemischtes
"Gärtnerisch" geht es allmählich voran. Holz ist fast komplett gehackt und einsortiert. Der noch ungehackte Rest muss erstmal warten bis wir wieder Platz gefunden haben.
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| die Holzlegen sind schon voll, obwohl zweireihig. |
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| der angesprochene Rest |
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| wenn wir richtig gezählt haben - 180 Stück |
Bodengutachten
Bereits am 10.02. wurden die Sondenbohrungen von unserem Geotechniker vorgenommen. Wir hatten schon echt Angst davor, denn Robert hatte von unserem zukünfigten Nachbarn (einmal über die Straße) gehört, dass sie bei Ihrem Hausbau 3m ausschachten mussten. Kostenvoranschlag damals 18000€. Das wäre unser KO.
Voller Angst habe ich bereits am 10.02. mehrfach bei unserem Geotechniker angefragt, ob irgendetwas auffälliges aufgetreten ist. Erst am Nachmittag eine vorsichtige erste Entwarnung: "Sieht bisher unauffällig aus".
Als uns dann nach ca. 2 Wochen das endgültige Bodengutachten vorlag, hatten wir es schriftlich. Es wird ein Aushub von 0,45 bis 0,65 m empfohlen. Alles also im normalen Bereich - denkste.
Freudig schickten wir das Ergebnis Fjorborg weiter. Dies wird für die Statikberechnung benöitgt. Doch unsere Freude hielt nicht lange an. Wir brauchen bei unserer Komfortbodenplatte eine Empfehlung für eine Flächengründung. Das Bodengutachten spricht dagegen und empfiehlt eine Frostschürze. Kostenpunkt bei Fjorborg für unsere Größe 6400 € - PUH!
Nach dem ersten Schreck fragten wir bei unserem Tiefbauer an, ob er neben Erschließung und Bodenplattenaushub auch eine Frostschürze übernehmen würde. Und ja, das macht er. Wenige Tage nach dem Gespräch hatten wir auch einen Kostenvoranschlag: ca. 3000€ (weil wir ja ein Großauftrag sind - Synergieeffekte mit unserem Nachbarn lohnt sich überall).
Also nochmal 3000€ mehr, verglichen mit den 18000€ aber verkraftbar.
Vermessung
Aus der Versenkung zurück und aus gesundheitlichen Gründen an Bett bzw. Couch geheftet, finde ich doch tatsächlich mal wieder Zeit und Lust ein paar Updates vorzunehmen. Erstes wichtiges Update ist die Vermessung. Die ist nun komplett erfolgt und sogar noch knapp 250€ günstiger als von der Stadt veranschlagt wurde. Gekostet hat sie dennoch stolze 2733,20€.
Jetzt, mit den vielen rosa Hölzern, bekommt meinen einen ersten Eindruck von der Größe. Wow - sagen nicht nur wir.
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| Blick vom Ende des Privatweges |
Da der Vermesser nun ja genau vertraut ist mit unserem Grundstück, haben wir gleich vereinbart, dass er auch Lageplan, Absteckung für die Bodenplatte und Einmessung für Katasteramt übernimmt. Der Lageplan wird ja für den Bauantrag benötigt. Kostenpunkt 535,50€. Aus dem Lageplan gehen auch die Höhenlagen einzelner Punkte auf unserem Grundstück hervor. Wir müssen echt ein Knick in der Optik haben. Angeblich haben wir bis zu 1,5 m Gefälle. Dies macht nun die Hoffnung auf "Pumpenverzicht" schon wieder zu nichte. Unser Tiefbauer hatte bei einem Vororttermin mal angedeutet, dass eventuell die teure Abwasserpumpe weggelassen werden kann. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt, dass wird sich aber erst herausstellen wenn der Abwasserzweckverband die Erschließung bis zu unserem Grundstück vorgenommen hat. (Anschlusshöhe)
Sonntag, 28. Februar 2016
Schaulustige
Da wir in den letzten Tagen sehr häufig auf dem Grundstück waren um das ganze Gestrüpp zuverarbeiten, haben wir festgestellt, dass es viele neugierige Blicke gibt.
Es hat sich also rumgesprochen, dass hier auf dem Berg was passiert. Und nachdem die Vermessung und das Bäume fällen erfolgt ist, kann man ja auch Fortschritte erkennen. Aber eigenartig ist es schon, wenn Leute beim spazieren gehen stehen bleiben oder wenn Autos auf einmal abbremsen und mit Schrittgeschwindigkeit bei uns vorbeifahren. Wenn wir für jeden neugierigen Blick einen Euro bekommen würden, wäre das Grundstück schon bezahlt ;-)
Scheinbar ist auch unsere Totholzhecke eine Attraktion. Ich gebe zu, ein wenig stolz darauf sind wir ja schon. Es ist auch echt eine heiden Arbeit. Aber es lohnt sich - günstiger konnten wir keinen Blickschutz/keine Entsorgung bekommen. Wir sind ja mal gespannt ob irgendwo unsere Idee aufgegriffen wird.
Apropos: Alles Gestrüpp ist nun verarbeitet. Leider hat nicht alles in die Hecke reingepasst und das obwohl wir schon über 10m (!) Hecke mehr aufgebaut haben als ürsprünglich gedacht.
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| Jetzt muss nur noch das Feuerholz gehackt und einsortiert werden. |
Samstag, 20. Februar 2016
Bäume fällen Teil 2
Gestern und heute haben wir dank ein paar Helfern tatsächlich mal Bäume gefällt und nicht nur Gestrüpp entfernt. Gerade heute war es bei Wind und andauerndem Regen echt unangenehm. Aber verschieben ging nicht, denn ab 1. März herrscht bis zum Herbst Fällverbot. Dennoch haben wir tapfer ca. 8 Stunden durchgehalten und wurden von Roberts Oma sowie Mama mit Kaffee und Kuchen versorgt.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bäume gefällt, auf dem Gartenland ausgedünnt und einiges von dem Gestrüpp schon wieder in Form eines Totholzzauns verarbeitet. Jetzt kann man auch echt erahnen was 2150m² Grundstück bedeuten. Im Großen und Ganzen können wir schon froh sein, dass jetzt Platz ist, allerdings ist auch schade um die Bäume.
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| freier Blick |
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| unser "Regenschutz" und Quartier |
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| noch mehr Gestrüpp, im Hintergrund erkennt ihr den Totholzzaun |
Montag, 15. Februar 2016
Wohin mit dem Gestrüpp??
Das haben wir uns gefragt, nachdem wir die Haufen mit den Ästen und Sträucherresten gesehen haben. Die Lösung ist einfach und ökologisch - Ein Totholzzaun für die Kompostecke!
Zeitlich gesehen auf jeden Fall intensiver als alles aufzuladen und wegzufahren. Aber es sieht echt schön auch und sämtliche Kleinstlebewesen haben dort einen neuen Lebensraum. Schließlich werden wir noch viel davon zerstören während des gesamten Baus.
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| Der erste Haufen ist schon verarbeitet! |
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| Hier schon einmal der aktuelle Stand - noch nicht das Endergebnis. |
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| Meine Nichte - auch die Kleinsten müssen mit ran. |
Montag, 8. Februar 2016
Bäume fällen Teil 1
Am vergangenen Samstag wurde es ernst. Robert hat letzte Woche seinen Kettensägenkurs absolviert und so ging es hoch motiviert frisch ans Werk. Bevor wir überhaupt anfangen können, müssen wir erst einmal das Gestrüpp drum herum entfernen. Das war also unsere heutige Aufgabe, denn am Mittwoch muss Platz für den Bodengutachter sein.
Nach 6 Stunden haben uns die Kräfte und das Tageslicht verlassen. Geschafft haben wir einiges und wenn man sich jetzt die Ecke mit den Ästen und Sträuchern anschaut, kraut es uns schon vor der Beseitigung. Gerne würden wir einen Großteil für einen Totholzzaun nutzen. Den Rest möchten wir gerne schreddern und auf dem Grundstück verwenden.
| Vorher |
| Nachher 1 |
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| Nachher 2 |
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| es war einmal eine ordentliche Ecke |
In dem Video könnt ihr den aller ersten "Baum" fallen sehen. Dem werden noch einige folgen. Manchen trauern wir echt hinterher. Wir wollen die Tage mal genau messen, eventuell können einige Bäume doch stehen bleiben.
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| Zwischendurch wurde aber auch mal kurz in der Sonne ausgespannt |
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| Das erste Opfer |
Montag, 1. Februar 2016
Jetzt aber!
Heute tagte der Stadtrat und stimmte über den Verkauf unseres Grundstückes ab. Wir waren live dabei und ehrlich gesagt auch etwas aufgeregt, obwohl es ja nur eine Formalie war. Alle anwesenden Stadtratmitglieder haben zugestimmt. Jetzt also, nach dem gefühlt die halbe Welt zustimmen musste, kann der Kaufvertrag aufgesetzt und zum Notar geschickt werden. Wir werden also bald Besitzer von eigenem Grund und Boden sein. Tolles Gefühl!!
Darauf erstmal anstoßen.
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| Prost |
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